„Dankbarkeits-Tagebuch„



Sich den schönen Dingen des Lebens bewusst werden.


Hast du schon einmal vom „Dankbarkeits-Tagebuch“ gehört? Der Sonntagabend ist der ideale Zeitpunkt, um das Mal auszuprobieren. 


Schnapp‘ dir einen Zettel und etwas zu schreiben und lasse deine Woche Revue passieren. Schreibe nun alles auf, wofür du in den letzten Tagen dankbar warst. Erlebnisse, Begegnungen, Erkenntnisse. 

Wir neigen oft dazu, unseren Fokus auf Dinge zu lenken, die nicht gut klappen, die wir noch erreichen möchten, die uns stören, usw.

Diese Dankbarkeitsübung hilft uns dabei zu sehen, was wir schon alles geschafft haben, welche tollen Menschen wir um uns haben und über welche schönen Dinge wir uns in unserem Alltag freuen dürfen.


Wenn dir diese Übung gefällt, kannst du dir ein Notizbüchlein besorgen und jeden Tag, oder jede Woche deine „Dankbarkeits-Momente“ festhalten. Bald schon wirst du erkennen, wie sich durch diese Routine deine Aufmerksamkeit automatisch immer mehr auf die positiven Ereignisse lenkt.


Probier‘ es am besten einfach aus und sage Danke für deine Woche.


12. Juli 2020, Beitrag von Melanie M.


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Bringe Leichtigkeit in dein Zuhause



Das Mobile ist ein wunderbares Accessoire für die Wohnung oder die Terrasse. Durch seine sanften Bewegungen bringt es Leichtigkeit und Verspieltheit in dein Zuhause.


Verwende für dein Mobile kleine Gegenstände, die du mit dem Gefühl der Leichtigkeit verbindest. Ich habe zum Beispiel Federn und kleine Deko-Schmetterlinge aus Holz verwendet. Aber auch andere Dinge, wie Perlen, eine Kugel, geformt aus einem dünnen goldenem Draht, oder eine Muschel aus dem letzten Urlaub.


Lass dir für die Suche nach passenden Gegenständen ein paar Tage Zeit. Oft fallen uns dann zufällig genau die richtigen Dinge in die Hand. Gestalte dein Mobile in Leichtigkeit - also ganz ohne Stress.


Wenn du ein paar Gegenstände gefunden hast, befestige sie einzeln an jeweils einem Garn oder einer dünnen Schnur. Du kannst auch Perlen oder Ähnliches in die Schnüre knoten, was dein Mobile noch verspielter aussehen lässt. Bastle oder besorge außerdem einen Reif aus Draht, Holz o.Ä. Daran kannst du dann die einzelnen Bänder mit deinen Leichtigkeits-Motiven befestigen. Besonders schön sieht es aus, wenn die Schnüre in verschiedenen Längen nach unten hängen. Als Aufhängung befestigst du noch weitere Schnüre am Reif, die du nach oben hin verknotest. Und fertig ist dein persönliches Mobile.


Denke immer daran, warum du das Mobile machst: Weil du Leichtigkeit und Verspieltheit in deinen Wohnraum bringen möchtest. Versuche, mit dieser inneren Einstellung zu basteln. Gehe unbeschwert an dieses kreative Projekt heran, und achte darauf, dass sich das Gestalten mühelos für dich anfühlt. Wenn du eine Pause brauchst, mache eine Pause. Wenn Musik deine Kreativität fördert, dann höre Musik. Wenn du dich zu sehr anstrengst, steh‘ auf und trink ein Glas Wasser. Wenn du zu perfektionistisch wirst, erinnere dich an das Motiv der Leichtigkeit.


Ich wünsche dir viel Freude und Spaß mit deinem individuellen Mobile.

6. Juni 2020, Beitrag von Melanie M.


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„Do-it -yourself Affirmationen“


Was ist eine Affirmation? Kurz gesagt versteht man darunter positiv gewertete Aussagen. Vielleicht hast du schon einmal mit Affirmationen gearbeitet, um deine Gedanken in eine bestimmte Richtung zu lenken. Durch wiederholtes (gedankliches) Aussprechen solcher Sätze, soll das Unterbewusstsein darauf programmiert werden und es als seine Wahrheit anerkennen.


Besonders beliebt sind Affirmationen, wie z.B. „Ich bin vollkommen gesund und vital“, oder „Ich empfange Fülle und Reichtum in meinem Leben“. 

Was aber, wenn du anstatt mit vorgefertigten Sätzen, mit deinen selbst kreierten Affirmationen arbeiten würdest? Es wäre authentisch, es würde immer genau zu deiner Situation passen und wäre somit auch sehr wirkungsvoll.

Um deine „Do-it-yourself“ Affirmation zu formulieren, gehe als wacher Beobachter durch den Tag. Wo auch immer dein Blick vor Staunen hängen bleibt, oder was auch immer deine Sinne mit Begeisterung wahrnehmen - da lohnt es sich, innezuhalten. 

Hier ein Beispiel: Ich war gestern beeindruckt von dem glasklaren, strahlend blauen Himmel, der weder von Wolken, noch von Kondensstreifen durchzogen war. Meine Affirmation dazu lautete: „Ich fasse heute klare Gedanken und lasse mich auch nicht aus meiner Klarheit bringen.“

Lasse dich inspirieren, von Situationen, Menschen, von der Natur oder von Tieren. Du siehst jemanden, der genüssliche eine Tasse Kaffee trinkt? „Ich nehme mir heute die Zeit, um die kleinen Dinge zu wertschätzen.“ Zwei Schmetterlinge fliegen mit Leichtigkeit in perfekt abgestimmter Choreografie durch die Lüfte? „Ich agiere heute kooperativ mit meinen Mitmenschen.“

Beachte dabei, dass du keinen Wunsch formulierst, sondern so, als ob es bereits so wäre. Wiederhole die Affirmation so oft und solange es sich gut für dich anfühlt und lasse sie dann wieder los.

Sei wachsam und beobachte, was dich heute begeistert, denn so findest du die richtige Affirmation für dich. Du weißt selbst am besten, was du jetzt gerade brauchst. Vertraue dir und deiner Intuition, um nur das Allerbeste in deinen Tag zu ziehen.

8. Mai 2020, Beitrag von Melanie M.

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Assoziationen - hilfreiche Verknüpfungen


Hast du schon einmal mit Assoziationen gearbeitet? Assoziieren heißt, Gedankenverbindungen und Verknüpfungen herzustellen. Wenn ich z.B. ein Bild vom Meer sehe, denke ich an meinen letzten Urlaub und es tauchen schöne Erinnerungen und Gefühle dazu auf. Solche spontanen Assoziationen lassen sich ideal nutzen, um das Wohlbefinden zu steigern. Spontan deshalb, weil diese Verbindungen reflexartig auftauchen, d.h. das Gehirn macht Verknüpfungen, ohne dass wir erst bewusst darüber nachdenken müssen: sie sind plötzlich da.

Beachte also, dass du bei dieser Übung jene Assoziationen verwenden solltest, die als erstes auftauchen. Versuche, nicht großartig darüber nachzudenken und zu analysieren, und probier‘ anzunehmen, was sich spontan in deinen Gedanken zeigt.


1. Die erste Frage lautet: Wie fühlst du dich gerade? Entspannt, müde, gelangweilt, fröhlich, aufgeregt? Schreibe ein passendes Wort auf. Wenn du ein angenehmes Gefühl aufgeschrieben hast, dann überspringe den nächsten Punkt und gehe zu Punkt 3.

2. Wenn du etwas eher Unangenehmes fühlst, dann versuche, das Gegenteil dazu zu finden. Also den Zustand, der deinem aktuellen Gefühl gegenüber steht (Müdigkeit - Wachheit, gelangweilt - belebt, erschöpft - erholt). Schreibe das positive Gegenteil auf einen neuen Zettel.

3. Und nun geht es darum, spontane Assoziationen zu finden: Betrachte das Wort, den Gefühlszustand, auf dem Papier und schreibe für die folgenden drei Kategorien, die jeweils erste Assoziation auf.

Wenn du das Wort liest, das auf deinem Zettel steht...
.
...an welche Farbe musst du als erstes denken?
schreibe sie auf.

...welches Tier erinnert dich daran?
schreibe es auf.

...welche Pflanze würdest du spontan wählen?
schreibe sie auf.

Es muss nicht „logisch“ klingen. Alles ist richtig.

Hier ein Beispiel:

Ich fühle mich heute müde und möchte gerne wacher sein.
Wach, wie die Farbe hellgrün.
Wach wie ein Vogel am frühen Morgen.
Und wach wie eine Sonnenblume.

Nutze diese Verbindungen, die dir dein Unterbewusstsein bereitgestellt hat, um das positive Gefühl zu stärken. Hier ein paar Ideen dazu, wie du nun mit diesen Assoziationen arbeiten kannst: Schreibe sie erneut auf, ziehe Kleidung mit der gewählten Farbe an, verwende ein Foto von dem Tier als Bildschirmschoner, male ein Bild in der gewählten Farbe, vielleicht kannst du auch die Pflanze in deinem Garten einsetzen, oder du findest sie auf einer Wiese oder im Wald, usw.

Die Wechselwirkung zwischen der Farbe, dem Tier und der Pflanze mit dem positiven Gefühl besteht in deinem Unterbewusstsein und hilft dir dabei, dieses zu aktivieren.

Ich wünsche dir ein spannendes und kreatives Arbeiten mit deinen neu entdeckten Verknüpfungen.

16. April 2020, Beitrag von Melanie M.

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„Tape Art“

„Tape Art“ - Für die Freunde des abstrakten Malens.

Alles was du dafür brauchst, ist Zeichenpapier, Kreppklebeband und Wasser-, Acrylfarben, o.Ä.


Klebe einige Streifen des Klebebands wahllos auf und fülle dann die freien Felder mit Farben deiner Wahl aus. Ich habe Acrylfarben verwendet, aber auch Wasserfarben sind gut geeignet. Nachdem die Farbe vollständig getrocknet ist, löse vorsichtig die Klebestreifen ab. 

Und fertig ist dein „Tape Art Kunstwerk“!

Das Tolle an dieser Technik sind seine vielseitigen Abwandlungen.
➡️ Verwende breite Klebestreifen und gestalte große Felder, um gemeinsam mit deinen Kids zu malen.
➡️ Variiere verschieden breite Klebebänder in einem Bild
➡️ Auch kannst du zwei, drei oder viele verschiedene Farben verwenden.

10. April 2020, Beitrag von Melanie M.

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Altpapier Recycling - next Level.

Collagen als Richtumgsweiser.


Wie man alte Magazine zu kleinen Collagen weiterverarbeiten kann, habt ihr ja bereits erfahren. Wenn dir diese Arbeit gefallen hat, dann habe ich heute eine neue Aufgabe für dich. Vorab solltest du aber wissen, dass du dir hierfür genügend Zeit nehmen solltest, nämlich mindestens eineinhalb Stunden.


Diese Collage soll eine Art Richtungsweiser für dich sein und dir dabei helfen, deinen Fokus auf deine Werte und Ziele zu richten. Sieh‘ es als einen Kompass, der dich immer wieder daran erinnert, was wirklich wichtig für dich ist bzw. was du gerne in deinem Leben haben möchtest.

Es ist gar nicht so einfach zu wissen, was man will und oft wissen wir sogar besser, was wir nicht wollen. Auch kann es für viele schwierig sein, Wertvorstellungen und Wünsche frei aus dem Kopf zu formulieren, deshalb verwenden wir heute einfach bereits geschriebene Wörter. 

Schnapp‘ dir ein paar Zeitungen und Magazine, blättere sie unwillkürlich durch und halte Ausschau nach Wörtern, die mit dir in Ressonanz gehen - d.h., von denen du dich angesprochen fühlst, die dich berühren, die du in deinem Leben begrüßen möchtest. Wähle für diese Übung bitte nur Dinge aus, die ein positives Gefühl in dir auslösen. Schneide so viele Wörter aus, wie du magst.

Im nächsten Schritt besorgst du dir einen Karton, mindestens in A3. Schreibe in der Mitte des Kartons das Thema deiner Collage auf, wie z.B. Mein Jahr 2020, meine Werte und Wünsche, mein Kompass. Dann klebst du all die schönen, positiven und förderlichen Dinge rundherum auf. Orden sie so an, wie du magst.

Nun hast du deinen persönlichen Richtungsweiser gestaltet. Er bringt dich auf deinen Weg zurück und richtet deinen Fokus wieder aus, wenn du dich zu sehr auf Sorgen und Probleme konzentriert hast.


Tipp: Diese Richtungsweiser-Collage ist auch ein tolles Familienprojekt, oder kann auch nur zu einem bestimmten Bereich, wie etwa zur Arbeit, gemacht werden.

Viel Spaß beim (neu) Ausrichten!

7. April 2020, Beitrag von Melanie M.

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April, April!


„Ich habe mich für den Marathon angemeldet...April, April!“, „Ich habe einen Papagei gekauft...April, April!“, „Ich habe einen First-Class Flug nach Hawaii gebucht...April, April!“


Magst du mitmachen?

Dann sprich heute einfach mal ganz verrückte Dinge aus. Lass‘ deine Gedanken aus der Reihe tanzen! Sprich‘ sie so aus, als hättest du sie bereits gemacht. Du darfst hier ganz spontan sein und dich davon überraschen lassen, welche Ideen hier entstehen. Sie mögen absurd und lächerlich klingen, aber das macht nichts, denn heute kannst du einfach „April, April!“ hinterherrufen. Vielleicht vergisst du das aber auch zufälligerweise bei der ein oder anderen verrückten Idee.

1. April 2020, Beitrag von Melanie M.

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Symbolsprache

Symbole sind wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Die Sonne, ein Dreieck, ein Baum oder Stern, ein Schwert, eine Feder oder eine Waage - es gibt unendlich viele Symbole und von jedem geht eine Kraft aus, die wir positiv nutzen können.


Das Geniale dabei ist, dass du dazu nicht einmal die genauen Bedeutungen der ohnehin unzähligen Symbole wissen musst. Lehren der Tiefenpsychologie gehen nämlich davon aus, dass es eine Instanz in uns gibt, welche die Symbolsprache versteht und automatisch in Ressonanz mit ihnen geht. Natürlich kannst du dich aber auch schlau zu deren Bedeutungen machen, wenn du magst.


Wenn du dich also intuitiv zu einem Symbol hingezogen fühlst, dann nutze das. Zeichne es auf, hänge es an einen schönen Platz, nutze es als Bildschirmschoner, oder stelle es dir einfach vor deinem geistigen Auge vor. Diese Anziehung zu einem bestimmten Symbol kann nur ein paar Tage oder noch kürzer dauern, manche Zeichen begleiten dich vielleicht für eine längere Zeit. Vertraue deinem Bauchgefühl, was gerade zu dir passt.

Schau‘ gerne mal genauer, welche Symbole du in deiner Wohnung findest und welches davon dich heute besonders anspricht.

30. März 2020, Beitrag von Melanie M.

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„Routiniers“

Heute ist ein perfekter Tag, um Neues zu beginnen. Der Neumond am 24.3.2020 im Tierkreiszeichen Widder, schenkt uns, besonders heute und morgen, seine Qualitäten: Initiative ergreifen, neue Projekte beginnen, Umsetzungskraft. Greif zu und nimm dieses Geschenk an! 


Mein Tipp gilt hier vor allem dem Projekt „Gesundheit und Wohlbefinden“. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um eine tägliche Routine einzuführen, die dir und deinen Zielen dient, dich stärkt und dir eine stabile Basis gibt. 

Schnapp‘ dir Stift und Papier und platziere die Worte „Mein Projekt: Gesundheit und Wohlbefinden“ in der Mitte. Nun schreibe alle Ideen auf, die du in deine persönliche Tagesroutine einbauen könntest. Verzichte in diesem Schritt darauf, Gedanken auszusortieren, die du seltsam oder lächerlich findest. Schreibe alles auf. Jeden Morgen mein Lieblings-Gute Laune-Lied hören, vor dem Essen einige Male tief durchatmen, vor dem Einschlafen den Solarplexus-Reflexzonenpunkt stimulieren, 2 Minuten lang Hampelmänner machen, ein Tagesmotto bestimmen. Schreibe alle deine spontanen Ideen auf. 

Gehe dann jeden einzelnen der aufgeschriebenen Punkte durch und kreise die drei Ideen ein, von denen du denkst, dass sie dir gut tun werden und die du auch umsetzen kannst. Du kannst diese drei neuen Routinen separat aufschreiben und zur Erinnerung z.B. auf eine Pinnwand hängen. 

Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt deine Routine ausbauen oder verändern möchtest, kannst du auf deine Ideensammlung zurückgreifen und dich Inspirieren lassen. 

Beginne heute oder morgen damit, dein Projekt „Gesundheit und Wohlbefinden“ zu erarbeiten und umzusetzen. Nutze den Schwung des Tages.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei all deinen Projekten.

24. März 2020, Beitrag von Melanie M.

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Weiß auf blau

Schau‘ dich mal zu Hause um, ob du noch alte Tintenpatronen und einen Tintenlöscher aus der Schulzeit herumliegen hast. Anstatt Fehler zu korrigieren, zeichnen wir heute “weiß auf blau“. Du wirst bald merken, dass sich dieses „Negativ-Zeichnen“ sehr leicht und ungezwungen anfühlt. Man muss nichts aufs Papier bringen, sondern darf etwas wegnehmen.


Besorge ein weißes Tonpapier und streiche es mit der Tintenfarbe ein. Verwende dazu am Besten ein Schwämmchen oder einen breiten Pinsel. Nachdem die Farbe getrocknet ist, schnapp‘ dir den Tintenlöscher und zeichne beliebige Symbole oder Schriftzüge auf. 

Ich verwende diese Kärtchen z.B. als Lesezeichen oder Grußkarten (wobei man hierfür einen Fixierspray oder Klarlack verwenden sollte, damit die Farbintensität länger erhalten bleibt).

Diese Übung kannst du auch gemeinsam mit deinen Kindern machen - und die können dir bestimmt auch Tinte ausleihen 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren!

21. März 2020, Beitrag von Melanie M.

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Das Sonnengeflecht

Der Solarplexus ist für mich eines der faszinierendsten Strukturen des menschlichen Körpers. Probiere gerne drei einfache und effektive Übungen aus, die du hier nach einer kurzen allgemeinen Einleitung findest.


Der Solarplexus, auch Sonnengeflecht genannt, bezeichnet ein Netz aus Nervengewebe im Bauchraum, das an die Form einer Sonne erinnert. Er befindet sich in der Tiefe des Oberbauchs, in etwa hinter dem Magen. Hauptsächlich kommen die Nerven des Geflechts von den Bauchorganen und liefern Informationen an das Gehirn und umgekehrt. Dadurch werden z.B. die Darmtätigkeit und die Drüsensekretion geregelt.

Über das Sonnengeflecht kannst du u.A. indirekt die Funktion deiner Verdauungsorgane beeinflussen und somit für eine wohligeres Gefühl in deinem Bauchraum sorgen.

Drei einfache Tipps dazu:

• Stimuliere mit leichtem Druck, für etwa eine Minute, den Fußreflexzonenpunkt „Solarplexus“ an beiden Füßen gleichzeitig. Diese Zone, die sich wie eine weiche Mulde anfühlt, findest du an deiner Fußsohle am unteren, inneren Rand des Großzehenballens (siehe Bild).

• Atme einige Male tief in deinen Bauchraum, wobei das Ausatmen doppelt so lange sein sollte als das Einatmen.

• Lege deine vorgewärmten Hände (z.B. durch festes Aneinanderreiben) auf deinen Oberbauch und massiere diesen Bereich sanft im Uhrzeigersinn.

Probiert gerne eine oder alle Übungen in Kombination aus und genießt die kleinen Entspannungspausen.

20. März 2020, Beitrag von Melanie M.

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Altpapier-Recycling

Durchstöbere Zeitungen und Magazine nach Dingen, die dich gerade ansprechen. Das können Sprüche, einzelne Wörter, oder Bilder sein. Schneide beliebig viele davon aus, erstmal grob und ohne fixe Idee. Lege die Zeitungsschnipsel vor dir auf und lasse sie einige Augenblicke auf dich wirken, bevor du weiter machst. Erkennst du einen gemeinsamen Nenner der einzelnen Objekte, oder fällt dir sonst irgendetwas auf? Mach dir gerne ein paar Notizen dazu.


Suche dir nun eine geeignete Unterlage für deine Collage, wie z.B. ein farbiges Tonpapier oder einen schönen Karton. Versuche nun, die ausgeschnittenen Teile in verschiedenen Varianten aufzulegen und zuzuschneiden, solange, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Zum Schluss klebe alles auf (ich verwende bei dünnem Zeitungspapier gerne ein doppelseitiges Klebeband) und runde das Ganze mit kleinen Dekosteinchen o.Ä. ab, wenn du magst. 

Und fertig ist deine persönliche Collage!

Viel Spaß beim Schnipseln und Kleben,

P.s.: In meinem Fall ist es eine „Motivations-Collage“ geworden. Um dir ein paar Ideen zu geben, zeige ich dir meine Notizen zu meiner Collage (siehe Foto).
Übung macht den Meister: Konsequenz, Wiederholung, Disziplin
Sonnenuntergang: die Sonne macht keine Ausnahmen - jeden Tag geht sie auf und unter
Frühlingswiese: auch der Frühling kehrt jedes Jahr zurück, egal, wie lang und kalt der Winter auch war.
Schmetterling: von der Raupe bis zum Schmetterling braucht es viel Geduld. Das Ergebnis sieht man erst nach Wochen oder Monaten, so wie auch uns Übung erst nach einiger Zeit zum Meister machen kann.

19. März 2020, Beitrag von Melanie M.

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Kunstvolle Kritzeleien 

Wer kennt das nicht - während dem Telefonieren kritzelt man gedankenverloren auf einem Stück Papier herum. Diese vielen verschiedenen Formen und Symbole kannst du auch für ein kleines Kunstwerk nutzen.


Zeichne dafür eine beliebige Form auf ein Blatt Papier, wie z.B. den Umriss deiner Hand, eine Blume, einen Kreis usw. Und dann brauchst du nichts weiter zu tun, als die Fläche mit Strichen, Kreisen, Dreiecken, Blättern und allem, was dir sonst noch in den Sinn kommt, auszufüllen. Mache das am Besten so spontan und unüberlegt, wie bei deinen Kritzeleien auf Notizblöcken oder alten Zeitungen. Schwarz-weiß oder bunt? Das bleibt ganz dir überlassen.

Viel Spaß beim „Kratzln“!

16. März 2020, Beitrag von Melanie M.

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Ein Mandala legen.

Ja, du hast richtig gelesen - nicht malen, sondern legen. Gestalte auf spielerische Art und Weise ein Bild, das einen besonderen Einfallsreichtum von dir verlangt. Nicht nur, dass du geeignete Gegenstände in deinem Zuhause dafür finden musst, diese sollen dann auch noch harmonisch zu einem Mandala zusammengefügt werden. Diese Übung fördert einerseits eine kreative Lösungsfindung, da Dinge nicht verwendet werden sollen, wie du es gewohnt bist. Zudem beruhigen Mandalas durch ihre Ordnung und Struktur unseren Geist. 

Dieses Spiel kann auch eine tolle Konzentrationsübung für Kinder sein. Verwende dann auch gerne größere Gegenstände, wie etwa Polster, verschieden Gläser und Untertassen usw.


Also: Ran an die Pinsel - aber heute mal nicht zum Malen :-)

Viel Spaß beim kreativ sein!

17. März 2020, Beitrag von Melanie M.